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Pflegebevollmächtigte fordert in ihrem Bericht zur GMK zur Stärkung von Prävention und Ehrenamt auf
Die Herausforderungen, vor denen die Pflege steht, sind riesig. Katrin Staffler, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, fordert deswegen im Vorfeld der 99. Gesundheitsministerkonferenz dazu auf, die nötigen Veränderungen und Prozesse gemeinsam anzugehen: „Worauf es jetzt ankommt, ist die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Menschen mit Pflegebedarf jeden Alters sich auch weiterhin darauf verlassen können, überall sicher versorgt zu werden. Dazu müssen wir alle, Bund Länder und Kommunen, die nötigen Strukturen schaffen und stärken.“
Ob eine gute Versorgung vor Ort gelingt, hängt ganz entscheidend von den jeweiligen Angebotsstrukturen ab. Die Pflegebevollmächtigte ruft daher die Länder dazu auf, gerade im Bereich der ehrenamtlichen Angebote flexible und bürokratiearme Strukturen zu schaffen, die eine möglichst große Angebotsvielfalt erlauben.
Die Pflegebevollmächtigte sieht einen weiteren wichtigen Schwerpunkt in der Früherkennung und Prävention altersbedingter gesundheitlicher Risiken. „Es geht hier nicht um den erhobenen Zeigefinger. Gesundheitsschädliches Verhalten entsteht nicht allein aus individuellen Entscheidungen, sondern auch aus den Bedingungen, in denen Menschen leben. Deshalb müssen wir diese Bedingungen so gestalten, dass gesundes Verhalten einfacher wird“, so Staffler. Sie appelliert daher, Pflege und Prävention in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen mitzudenken.
In ihrem Bericht an die Gesundheitsminister weist die Pflegebevollmächtigte darüber hinaus auf die große Bedeutung der Pflegekammern und den notwendigen Ausbau technischer Grundbedingungen für die digitale Teilhabe hin.
Den Bericht der Pflegebevollmächtigten finden Sie hier.
